Sergi açılışı 26 Mart 2010 Cuma, saat 18.30 Sainte Pulchérie Lisesi L2 sınıf öğrencileri ve Pontivy Jeanne d’Arc Lisesi’ndeki Fransız arkadaşları tarafından gerçekleştirilen sergi. Fotoğraf sanatçısı, yönetmen Timurtaş Onan’ın motive eden enerjisiyle öğrenciler, Fransa ve Türkiye’yi gezdiler, birbirleriyle tanıştılar, birbirlerinin yaşadıkları yerleri ve kültürlerini tanıdılar. Pontivy ve İstanbul sokaklarında fotoğraf çekimi yaparlarken, aynı zamanda kendi bakış açılarını Full Article…
“BEDRİ BAYKAM’IN DÜNYASINDAN…” SERGİSİ SAİNTE PULCHERİE OKULUNDA
Sainte Pulchérie, “Festival de la francophonie” (Fransız Dili Festivali) kapsamındaki, etkinlikleri çerçevesinde, ünlü Bedri Baykam’ın işlerini sergiliyor. 163 yıllık köklü bir kurum olarak, okulda 2009’dan beri sergiler açan Sainte Pulchérie, bu şekilde kültürel etkinlikleriyle hem öğrencilerine, hem de İstanbullu sanatseverlere hizmet etmiş oluyor. Okul daha önce bünyesindeki etkinliklerde İdil Biret, Ayla Algan, Nedim Gürsel gibi Full Article…
KIRILIM / REFRACTION Irmak Canevi
Irmak Canevi KIRILIM Acilis: 22 Ocak 2010, Cuma / 18.00-21.00 Ziyaret gun ve saatleri: 22 Ocak – 7 Subat Cars., Pers., Cu., Cmts / 15.00-19.00 Apartman Projesi / Seh bender sok. No:4/1 Tunel-Istanbul www.apartmentproject.com KIRILIM Disarıya ait tanidik imge ve detaylarin proje mekaninin camlarindan sizarken kirildigi ve ic mekanda yeniden kurgulandigi bu enstalasyonda Irmak Canevi, Full Article…
BBC Serhat Köksal’ı keşfetti
BBC’nin efsanevi sunucusu John Peel, şehrin yeraltı müzik sahnesini keşfetmek için geldiği İstanbul’da doğrudan Serhat Köksal (nam-ı diğer 2/5 BZ)’ı fark etti. Yani, banal Türk melodramlarıyla aksiyon filmlerinin, türkülerle ise derinden gelen elektronik casio melodilerinin iç içe geçtiği görsel/işitsel kolajlar gerçekleştiren İstanbullu bir sanatçıyı. Köksal’dan çok etkilenen Peel, Londra’daki radyo programında 2/5 BZ’nin parçalarını düzenli Full Article…
ongoing interview with clemens von wedemeyer on the subject of ‘bad acting’
Title: Good bad acting Clemens: When you look at old films, like 20′s mute films, the way of acting has significantly changed today. During the days of Fritz Lang, acting was stylish, in a experessionist way. Today we laugh about these styles, or…
interview with november paynter
originally published in the Performing Arts Journal, issue 85, 2007THE INSPIRATION OF HOMEKöken Ergun interviewed by November PaynterAugust 2006Born in 1976, in Istanbul, Köken Ergun studied with actress Yıldız Kenter and playwright Güngör Dilmen…
‘Emploi Saisonnier/Seasonal Work’
‘Emploi Saisonnier/Seasonal Work’ project, proposed by Veronique Collard-Bovy and Celenk Bafra, is based on the research and exchange on and/or in the cities of Istanbul, Izmir, Antakya, Diyarbakir, Paris and Marseilles since 2008. The starting point was to have a closer look on the urban, social and cultural issues in the Mediterranean cities, and more specifically Turkey, together with the characteristics of the artistic practices nourished from them. This research, focused on multi-layered social and cultural problematics of the cities, on modes of collective production as well as the artists that try to stand together by various systems of exchange, resulted as a program composed by three art projects that were developed or invited from Turkey.
It was especially crucial for the artist-in-residency programme to invite artists from Turkey that are familiar with collective ways of living and working. This is why four artists from Izmir, third biggest the city of Turkey and an important sea port in the Aegean Sea, leading figures of major artist initiatives in Izmir, namely K2 and (-1) are invited in Marseilles to live and work. Even though their work, questioning on everyday life and its modes, has outcomes as individual artist works, a common approach and a certain spiritual affiliation exist due to the shared back-ground and city. The process of their residency and works contributed to the development of the exhibition ‘Arrangements’ together with the invitation of invaluable artists and artworks from Turkey supporting the theme of arrangement related to the issues of everyday life by their own approach and position.
Regarding ‘Die Weisser Stadt’ project following the residency of four members of Xurban collective, as a collective working in different parts of the globe on urban issues since 2000, it was indispensable to invite them to produce a new project on cities with a focus on Marseilles. In a city where urban transformation is harsh and controversial, Xurban comes up with new proposals by revisiting their own research and questions on contemporary politics and ideology.
A strong proposal from the city of Diyarbakir by Sener Ozmen, a city with deep political and social conflicts in the south-eastern region of Turkey, was invited as the third project to fulfill the approach of ‘Emploi Saisonnier/Seasonal Work’. Video and photography works from Diyarbakir by three artists, often making collaborations alongside with their individual artistic practice, present a common understanding on the difficulty to find a common front to agree nowadays in Turkey and the strategies of resistance in every possible way and field including the art world.
Contemporary Istanbul, 3 Aylık Stajyer Başvuru Çağrısı

Contemporary Istanbul, 3 aylık staj programı başvurularını kabul etmeye başladı. Lütfen, başvurularda aranılan temel şartlar ve kalifiye özellikler için aşağıdaki listeye bakınız.
- Gönüllü stajyerlik
- Haftada en az 3 tam iş günü (09:30 – 18:30)
- Zaman ve günler konusunda esneklik
- İngilizce ve Türkçe konuşma, yazma
- Çalışma konusunda…
NEUES DEUTSCHLAND
Manche Dinge sind nicht einfach. Die Welt zu retten zum Beispiel. Erst recht, wenn man nur 90 Tage Zeit hat. Die zehn türkischen Künstler, deren Werke insgesamt 90 Tage in der Galerie Tanas in der Gruppenausstellung »Nicht einfach, die Welt in 90 Tagen zu retten« präsentiert werden, beschränken sich daher auf subtile ironische Interventionen. »Ich kann nicht die ganze Welt ändern oder sie einer kompletten Analyse unterziehen. Aber ich kann auf meine Art eingreifen«, sagt Cengiz Tekin. Der im kurdischen Diyarbakir lebende Künstler unternimmt dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Seine fotografischen Inszenierungen geraten zu Allegorien der Wirklichkeit. In »Normalisierung« etwa platziert er eine traditionelle Familie in einem mit Teppichen ausstaffierten Raum, dessen rechte Hälfte von einem ein mächtiges Loch ausschachtenden Mann besetzt wird. Es stellt sich die Frage, ob der Bauarbeiter in diesen privaten Raum eingedrungen ist oder die Bewohner sich, vom permanenten Prozess des Bauens und Abreißens abgestumpft, hier einfach häuslich eingerichtet haben. Für Tekin symbolisiert die Grube jene Löcher, die der Krieg in die Gesellschaften des Mittleren Ostens reißt. »Freistoß« hingegen bildet die neuen Möglichkeiten, die sich nach der Entspannung der Situation in den 90er Jahren ergeben haben, metaphorisch ab. Jeder kann nun wie der Mittelstürmer des örtlichen Fußballklubs zu einem Freistoß antreten und darauf hoffen, diese Ausgangslage in einen Vorteil umzumünzen. Die Verhältnisse wären aber nur unzureichend beschrieben, wollte man nicht auch auf die gucken, die sich diesen neuen Möglichkeiten ängstlich entgegen stellen. Tekin hat seine Familie eine Mauer im Strafraum bilden lassen. Fußball-geschult schützen die Männer mit ihren Händen die Unterleibspartien. Auch die jüngere Schwester verhält sich so. Mutter und Großmutter des Künstlers stellen sich ohne diesen Schutz verzagt dem Mittelstürmer entgegen. Der jüngere Bruder, der vermutlich noch am häufigsten selbst Fußball spielt, krümmt sich angesichts des bulligen Profis, der ihm gegenüber steht, und in Erwartung eines fulminanten Schusses furchtsam zusammen. Das Doppelpanorama aus Möglichkeiten und Zumutungen ist grandios in Szene gesetzt. Bei einem weiteren Werk von Tekin stellt sich heraus, dass die sich im ersten Moment aufdrängenden Lesarten mitunter in die Irre führen können. Ein paar Buben werfen lachend einen Haufen Geldscheine in die Luft und lassen an ein Ritual des großzügigen Schenkens und Tauschens denken. Jedoch handelt es sich um das exakte Gegenteil. Tekin, der als Kunsterziehungslehrer an einer Grundschule arbeitet, nimmt seinen Schülern, die sich exzessiv dem Glücksspiel hingeben, immer wieder das dabei verwendete Falschgeld ab. Den im Bild zu sehenden Kindern, die nach der Schule auf den Feldern arbeiten und gar nicht die Gelegenheit zu dieser Art von Freizeitvergnügen haben, gab er die Scheine. Doch diese vorzeitig Erwachsenen erkannten die Geldscheine als falsch und damit wertlos und warfen sie deshalb in die Luft. Großes ironisches Potenzial weisen auch die Arbeiten von Sener Özmen, Köken Ergun und Servet Kocyigit auf. Letzterer formt aus bunten gehäkelten Deckchen, die von Ferne an Neonelemente erinnern, den Spruch: »Alles, was du über türkische Männer hörst, ist wahr«. Özmen ist mit seiner ebenfalls in der Ausstellung »Istanbul Next Wave« im Gropius Bau zu sehenden Videoarbeit, die zwei als Sancho Pansa und Don Quixote verkleidete Künstler den Weg zur Londoner Tate Modern suchen lässt, präsent. »Natürlich ist klar, dass die Tate Modern nicht unmittelbar hinter dem Gebirgszug liegt, den die Männer durchstreifen. Aber mir war von vorneherein klar, dass ich mit diesem Video in der Tate Modern landen werde«, beschreibt Özmen seine launige Doppelstrategie. Köken Ergun schließlich lässt in seinem Video einen Panzer durch eine kleine dänische Ortschaft fahren und verlagert so die früher in Kurdistan allgewärtige Militärpräsenz ins satte und friedliche Nordeuropa. Mit dem neuen, von Angst getrübten Blick der Europäer auf die islamische Welt spielt Fikret Atay mit seinem Video »Theorists«. Bei den »Theoretikern« handelt es sich um Koranschüler, die nach simpler westlicher Lesart allesamt potenzielle Terroristen sind und hier Suren murmelnd den Raum durchschreiten. Die Ausstellung ist von dem exzellenten Türkeikenner René Block zusammengestellt. Weil das Gros der Künstler nicht aus dem mittlerweile unglaublich gehypten Istanbul stammt, sondern entweder im Ausland lebt oder noch im heimischen Diyarbakir arbeitet, weitet die Ausstellung den Blick auf die zeitgenössische türkische Kunstszene. »In Diyarbakir kann ich in Ruhe arbeiten. Man kommt von hier aus vielleicht nicht nach Istanbul, aber doch in die Welt«, meint lächelnd Cengiz Tekin. Und Galerist Block hält seine Ausstellung für eine »vitale Ergänzung« der Istanbul-Ausstellungen, die gegenwärtig im Martin Gropius Bau stattfinden. Die Ausstellung in der Galerie Tanas ist nicht nur vital; sie sprüht über vor Witz und Lebendigkeit. Tanas, Heidestr. 50, bis 13.3. 2010, Di.-Sa. 11-18 Uhr, Informationen unterIronische Weltenretter
Zehn türkische und kurdische Künstler in der Galerie Tanas
art-in-berlin
(Einspieldatum: 18.12.2009)
Der Weg zur Tate Modern ist steinig. Der schmale Pfad führt durch karge Gebirgslandschaften, fernab von jeglicher Zivilisation, zwischen Bauern, Bächen und Felsen. Sener Özmen und Erkan Özgen, zwei türkische Gegenwartskünstler, wandern in ihrem Film „Road to Tate Modern“ (2003) als Don Quijote und Sancho Pansa mit Stock und Esel durch den „wilden Balkan“. Ihr Ziel: Das bekannteste Museum für Moderne Kunst Europas. Die Spannung zwischen Tradition und Moderne erscheint dabei in vielen der Fotografien und Videoarbeiten als das grundlegende Thema. „Free Kick“ (2005) von Cengiz Tekin zeigt einen Fußballer vor dem Freistoß. Vor ihm bilden kopftuchtragende Frauen, schnurrbärtige Männer und Kinder eine „Mauer“. Die Familie als Wächter von Tradition wird zur Einschränkung, zum Hindernis. Bodybuilder und Bauer, Fußballstar und Kopftuch – findet man die Realität der Türkei zwischen diesen Polen? Manche Bilder lassen die Gegensätzlichkeiten auf den ersten Blick plakativ erscheinen. Und dennoch, gerade das provokative Spiel mit den Klischees und deren Verwandlung in Karikaturen ist es, was diese Positionen so erfrischend macht: „Everything you heard about turkish men is true“, so bekennt Servet Kocyigits ironischer Schriftzug aus zusammengesetzten Garnrollen. „Everything you heard about turkish art is true“ – so könnte man den Satz umwandeln und gleichzeitig entlarven, dass wir kaum etwas über türkische Kunst wissen. Die Türkei als Hinterland der Gegenwartskunst, das den Weg zur Tate Modern mit Packeseln beschreitet, gibt es nicht. Und so führt uns die viel versprechende „Road to Tate Modern“ nicht nach London, sondern vielmehr direkt nach Diyarbakir. Abbildung: Künstlerliste: Öffnungszeiten: TANAS Berlin
Nicht einfach, die Welt in 90 Tagen zu retten, TANAS Berlin

Nicht die Tate Modern, aber der Projektraum „Tanas Berlin“ stellt derzeit Werke zeitgenössischer türkischer Künstler aus und beweist mit der Ausstellung „Nicht einfach, die Welt in 90 Tagen zu retten“, dass die Türkei keineswegs als künstlerisches Hinterland gelten kann. Mit dieser Einschätzung sind die Ausstellungsmacher nicht allein. Auch in der Akademie der Künste und im Gropius-Bau scheint die türkische Kunstszene Einzug gefunden zu haben. Mit dem großangelegten Projekt „Istanbul Next Wave“ wird gleich in drei Ausstellungen Istanbul als neue Kunstmetropole gefeiert. René Block, der die Ausstellung für „Tanas“ kuratiert hat, versucht hingegen den Blick über die Grenzen der Metropole auszuweiten und junge, international noch unbekannte Kunstszenen aus Izmir, Ankara, Eskisehir und Diyarbakir mit einzubeziehen.
Die Türkei auf Tate-Modern-Kurs?
Auch der Film „Mirage“ (2009) von Halil Altindere spielt mit Brüchen und kontrastierenden Lebenswelten, wenn ein hagerer, einfach gekleideter Mann mit einem Bodybuilder konfrontiert wird. Oder wenn sechs betende und wild gestikulierende Bauern auf einer Traktorschaufel wie Kinder in einem Leiterwagen durch die Ackerlandschaft gekarrt werden. Die Gebete-murmelnden Köpfe wippen im Takt der Erschütterungen und wirken lächerlich altmodisch, während die Ausrichtung nach Mekka durch die Bewegung des Traktors ad absurdum geführt wird. Klischees von türkischer Tradition, Familie und Religion werden in diesen Arbeiten angekratzt. Es entsteht ein bröckelndes, zerrissenes Bild einer Türkei – kurz vor dem Freistoß.
Gelangweilt, fast mechanisch scheinen auch die uniformierten Männer in Servet Kocyigits Videoarbeit „shake it ´til it drops“ (2007) an eingefahrenen Traditionen festzuhalten. Zu orientalischer Musik schütteln sie mit lustlosen Mienen eine Bauchtänzerin hin und her – wobei der im Titel angekündigte „Fall“ ausbleibt.
- Servet Kocyigit, Motherland, 2007
Courtesy: The artist, Copyright: Tanas Berlin
- Cengiz Tekin, Normalizasyon
C-Print auf Dibond, 150 x 200 cm
Courtesy: The artist, Copyright: Tanas Berlin
Halil Altindere, Fikret Atay, Köken Ergun, Ali Kazma, Servet Kocyigit, Ahmet Ögüt, Erkan Özgen, Sener Özmen, Cengiz Tekin, Nasan Tur
Di-Sa 11-18 Uhr
Heidestraße 50
10557 Berlin
Biennial Time
Biennial TimeDENİZ GÜLSeptember 2009This year, the biennial theme chosen by curators WHW (What, How, and for Whom) and the sponsorship of Koc Holding have come under the greatest criticism. What, How, and for Whom – pretty thought, provoking and de…
Tutunmak / Nancy Atakan / Apartman Projesi / 18 Aralık – 28 Aralık
Bu sergi için izleyiciyi “tutunmak” kavramıyla ilişkili meseleler
üzerine düşünmeye ve bu düşünceleri duvarlarına yazmak üzere
mekana davet ediyorum. Böylelikle sergi izleyicilerin katkılarıyla
tamamlanmış olacak. Gelemeyenler lütfen bu e-maile cevap versin ki,
böylece sizin de fikirlerinizi sergiye dahil edelim.
Hayat boyunca sürekli bir tutunma halindeydim. İlişkilere, işlere,
kültürlere tutundum, bir sanatçı olarak tutundum. Bu, sadece
parmaklarımla asılıyormuşum ve her an bilinmeyenin alanına [...]
Ara-Yüz Bodig '08
16 Eylül, 2008 – 25 Eylül, 2008
Hafriyat Karaköy, 16 – 25 Eylül 2008 tarihlerinde, Ara-yüz(süz ) / Absent Interfaces Lab sergisine yer veriyor. Video, performans ve interaktif yerleştirmelerin yer alacağı sergi 16 Eylül Salı 19.30′da Tara Pilbrow ve Yanael Plumet’in ” Jukebox” adlı performansı ile açılıyor.
“Beden ve teknolojiler” etrafında mekan, algı, kamusal alan ve sosyal davranış biçimleri üzerine odaklanan sergi katılımcıları : Tara Pilbrow, Yanael Plumet, SynthesizerS, Jonathan Winbo,Peter William Holden, Heine Rosdal Avdal, Deniz Gül, Ana Holman. boDig (Istanbul), cdu (Zagreb), l’animal a l’esquena (Girona-Celrà) ortaklığı ile gerçekleşen projenin yan etkinliği olan sergi hakkında detaylı bilgi için
Zigzag
10 Ekim, 2008 – 31 Ekim, 2008
Zig Zag
Zig Zag (Independent Drawing Gig 4, Istanbul)
“Zig Zag” Türkiye’den ve yurtdışından çizimle ilgili fikirleri ve örneklerini bir araya getiriyor. Sergide, Adriana Farmiga, Akiko Kotani, Alina Viola Grumiller, April Gertler, Bjorn Hegardt, Bora Başkan, Ceren Oykut, Cins, Erdem Ergaz, Gözde İlkin, Gözen Atila, Güçlü Öztekin, Güneş Terkol, İnci Furni, John Jurayj, Koray Kantarcıoğlu, Linas Jablonskis, Mehmet Uluşahin, Nazlı Eda Noyan, Necla Rüzgar, Rachel Bacon ve Tina Schneider’in çalışmalarından oluşuyor. Sergide, kara kalem, mürekkep, suluboya, lif, tebeşir ve bantın yanı sıra dijital çizgi ve fotoğraf gibi malzemeler kullanılarak üretilmiş işler yer alıyor. Çizimler kimi zaman hızlı bir skeç biçiminde, kimi zaman da titiz ve karışık süreçlerin sonucunda ortaya çıkıyor. Bazen sanat tarihinden örneklere göndermede bulunuyor. Bazıları rüya ve sanrıları yansıtıyor, bazıları ise düşünceleri besliyor: Görme, dokunma ve hareket
bütünleşiyor.
Serginin çerçevesi içinde gündelik hayat tasvirleri, fast-food kültürü üzerine ince kalem çizimleri, gündelik nesneleri kağıt üzerinde heykel gibi işleyen incelikli suluboyalar, bir imza, grafiti ya da tebeşirle yapılmış bir duvar resmi, çizim defterleri, mimari skeçler, çizgi romanlar, dokunma duyusunu, süsleme ve ışığı içine alan çalışmalar, kamusal ve özel alanı görünür kılan video-kolajlar, ses, dijital kompozisyonlar, fotokopi, pikseller yer alıyor.
Zig Zag’daki çalışmalarda usta el işçiliğinin yanında kimi çizimlerde asabi ve hızlı darbeler öne çıkıyor. El, riski göze alıyor, kavrayarak temas kuruyor, bedeni yaratan ve onunla ilişki kuran bir araç olarak, anıların izini bırakıyor.
Uygulama, içerik ya da araç ne olursa olsun çizim elimizi kavrar, değişik düşünce, görme ve temsil etme akışını birbirine bağlar, çizimin ne olduğunu ve ne olabileceğine dair bu bağlantı ve devamlılıkların izini sürer.
Sergi, İnci Furni, Alina Viola Grumiller ve Koray Kantarcıoğlu tarafından düzenleniyor.
Zig Zag, Aynı zamanda müzik performansları ve çizimi aynı çatı altında bir araya getiren “Independent Drawing Gig 4″ etkinliğinin bir uzantısı ve uyarlaması.
“Independent Drawing Gig 4″, New York, San Francisco, Seul, Lahey, Maastricht, Üsküp ve Vilnius gibi kentlerde birbirinden bağımsız olarak düzenleniyor ve Ekim ayı boyunca çeşitli açılış etkinlikleri ile beraber gerçekleşiyor.
Zig Zag (Independent Drawing Gig 4, Istanbul)
Düzenleyenler/Organized by: Alina Viola Grumiller, İnci Furni, Koray Kantarcıoğlu
Açılış Performansları/Opening Performances:
Klaustro (www.myspace.com/klasor), Daire 2: General Gramofon (www.myspace.com/d2gg)
Web: idgnr4.blogspot.com
Sanatçılar/Artists
1. Adriana Farmiga www.adrianafarmiga.com
2. Akiko Kotani artin2000test.com/gallery_artists.htm
3. Alina Viola Grumiller www.qissah.com
4. April Gertler www.aprilgertler.com
5. Bjorn Hegardt /www.bjornhegardt.com
6. Bora Başkan www.antrepo.org/bora
7. Ceren Oykut cerenoykut.blogspot.com
8. Cins cciinnss.deviantart.com
9. Eda Noyan www.girlsawthesea.net
10. Erdem Ergaz
11. Gözde İlkin oythgezegeni.blogspot.com
12. Gözen Atila
13. Güçlü Öztekin
14. Güneş Terkol gunesterkol.blogspot.com
15. İnci Furni
16. John Jurayj
17. Koray Kantarcıoğlu www.koraykantarcioglu.com
18. Linas Jablonskis
19. Mehmet Uluşahin www.mehmetulusahin.com
20. Necla Rüzgar
21. Rachel Bacon
22. Tina Schneider
artnet.de magazin
http://www.artnet.de/magazine/reviews/mania/mania12-03-09.asp
„Istanbul Next Wave“ in der Akademie der Künste (II)
Ein Quadratmeter Redefreiheit
Astrid Mania3. Dezember 2009
„Boden unter meinen Füßen, nicht den Himmel“ – Akademie der Künste, Pariser Platz, Berlin, „Sechs Positionen kritischer Kunst aus Istanbul“ – Akademie der Künste, Hanseatenweg, Berlin. Im Rahmen von „Istanbul Next Wave“ im Martin-Gropius-Bau und der Akademie der Künste, Berlin. Vom 12. November 2009 bis 17. Januar 2010
Man muss sich Zeit nehmen für die Ausstellungstrias „Istanbul Next Wave“, Zeit und am besten eine Tageskarte für das Berliner S- und U-Bahn-Netz. Denn neben dem Martin-Gropius-Bau sind auch beide Standorte der Akademie der Künste in das Projekt eingebunden. Und so wenig man im ersten Teil der Schau, der mit Beständen aus dem Museum Istanbul Modern aufwartet, über die Hintergründe der einzelnen Werke erfährt, so didaktisch bestimmen die beiden anderen Ausstellungsteile ihre jeweilige Lesart. „Boden unter meinen Füßen, nicht den Himmel“ in der Akademie am Pariser Platz konzentriert sich auf türkische Künstlerinnen mit einer überwiegend feministischen Agenda, während sich die Schau am Hanseatenweg mit dem Titel „Sechs Positionen kritischer Kunst aus Istanbul“ selbst erklärt.
Überschneidungen in der Künstlerliste gibt es zwischen allen drei Ausstellungsteilen, was die kuratorische Verschlagwortung der einzelnen Schauen zumindest brüchig macht. Die unerschrockene Şükran Moral etwa, einzige Frau unter den sechs kritischen Positionen, ist auch prominent am Pariser Platz vertreten. Hier zeigt sie ihre Arbeiten Bordell, Yüksek Kaldirim, Istanbul und Galatasaray Hamam, Istanbul (beide 1997), Videodokumentationen von radikalen Selbstversuchen, bei denen die Künstlerin Körpereinsatz bis zum Äußersten zeigt: Das erste Video beobachtet Moral in der Rolle einer Prostituierten, fokussiert vor allem aber auf die gaffenden Männer vor dem Bordell, das zweite begleitet die Künstlerin in den Männerbereich des Hamams, wo sie sich waschen und massieren lässt und halbnackt zwischen den übrigen, natürlich ausschließlich männlichen, Besuchern posiert. Mit ihrer tatsächlichen Übertretung sozialer und vor allem geschlechterspezifisch normierter Grenzen sind es die provokantesten Werke im Rahmen dieser Ausstellung. Doch ist Moral nicht die Einzige, in deren Werk die gesellschaftliche Stellung der Frau, ihre Ausgrenzung aus zahlreichen sozialen und politischen Räumen, ihr klischeehaftes Eingeschriebensein zwischen den Gegenpolen Mutter – Hure mit Vehemenz kritisiert wird. Hierauf spielt bereits der Ausstellungstitel an, Zitat des Schlachtrufs einer Istanbuler Frauendemonstration aus dem Jahr 1987. Er war seinerseits schon die sprachliche Verkehrung eines türkischen Sprichwortes, wonach Mütter mit beiden Beinen im Himmel stehen, und Absage an das Fehlen alternativer weiblicher Rollenbilder jenseits des Mutterseins.
Gözde İlkins genähte und gestickte Bilder kommen im Gewand weiblich-devoter Handarbeit daher, thematisieren aber fast durchgängig (sexuelle) Gewalt gegen Frauen, wenn hier halbnackte verdrehte Körper auf Möbeln oder gleich wie Möbel selbst arrangiert werden oder zwei Frauen in Müllsäcke gestopft in den Abfalleimer wandern. Einen ambivalenten Umgang mit weiblich konnotierten Tätigkeiten zeigen Gülay Semercioğlus „Bilder“ aus gewirktem Silberdraht, die durchaus einer feministischen Aufwertung oder gar Feier des Handarbeitens im Sinne von Pattern & Decoration nahestehen. Eindringlich auch Nazan Azeris Video Hochzeitskleid meiner Mutter (2008), in dem das weiße Gewand, an die kahlen Äste eines winterlichen Baums gebunden, im Sturm wütend um seine Freiheit kämpft. Necla Rüzgars hintergrundlose Gemälde, auf denen die Figuren in einem seltsam unverorteten Raum agieren, zeigen erotische Überraschungen wie Frauen mit Kopftüchern bei allerei Liebkosungen. Doch „Boden unter meinen Füßen, nicht den Himmel“ ist thematisch nicht auf eine rein weibliche Agenda beschränkt. İpek Dubens Multimedia-Installation FarewellMyHomeland (2004) beispielsweise beleuchtet das Drama von Flucht und Vertreibung während der Kriege des 20. Jahrhunderts und listet dafür in einem der Videos allein die Fakten auf, Namen der betroffenen Völker und Zahlen der Flüchtlinge – unkommentiert, schlicht und eindringlich.
Dubens Arbeit hätte sich auch mühelos in den Kontext der „Positionen kritischer Kunst“ eingefügt, wo es İrfan Önürmen zukommt, die Ungeheuerlichkeit des Kriegs anzuklagen. Zu massiven Blöcken gestapelte und verklebte Zeitungen sind das Material, aus dem er etwa sein New Baghdad Museum (2007) gebaut hat, die Rekonstruktion eines Ausstellungssaals des Irakischen Nationalmuseums. Die Vitrinen aber hat Önürmen mit allerlei Kriegsgerät gefüllt, an der Stelle von historischen Skulpturen prangt eine Statuette, die das schockierende Bild des gefolterten Satar Jabar aus Abu Ghraib nachstellt. Aus Wut über die Plünderung des Museums schuf der Künstler bereits 2005 seine Terror Factory, die sich ebenfalls ausschließlich und in jeder Beziehung aus Printerzeugnissen speist, ein gewaltiges Waffenarsenal, gedacht zur rächenden Verschickung an westliche Kunstmuseen. Eine Kiste mit der Anschrift „National Gallery London“ steht schon bereit.
Der älteste unter den kritischen Künstlern ist Altan Gürman, und seine Werke aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die sich gegen Militarismus, Bürokratie und Umweltzerstörung richten, stehen auch am Anfang dieser Schau der Generationen. Mit dem Einbezug von Materialien aus der Lebenswelt – wenn es sich dabei auch um Stacheldraht, Absperrgitter oder Wandpolsterungen handelt – und einer stark schablonisierten Darstellungsweise geht sein Werk eine eigenartige Verschmelzung aus, formal, Pop Art und, inhaltlich, engagierter kritischer Kunst ein. Kapitone/Gesteppt (1976) zeigt den schematischen Umriss einer menschlichen Figur neben einem Telefon, der Kunstlederhintergrund sorgt für die Verortung des Dargestellten in der Anonymität und abperlenden Glätte eines gedämpften Dienstzimmers. Dagegen zeigt das schlicht Komposition Nr. 2 (1967) genannte Gemälde die Umrisse zweier Soldaten, getarnt mit einer All-over Camouflage in Khaki-Grün-Grau, die Gürman über die gesamte Tafel gelegt hat.
Die Exzesse von Polizei und Militär hat auch Halil Altındere im Visier, der vor dem Gebäude der Akademie ein seit Langem geplantes Projekt verwirklichen konnte: ein auf den Kopf gekipptes – deutsches – Polizeiauto, dessen Blaulicht und Polizeifunk noch funktionieren. Was gedacht war als anarchisch-karnevaleske Umstülpung der Macht- und Autoritätsverhältnisse, als Anspielung an gewalttätige Krawalle auch in Berlin, entbehrt nicht einer gewissen, unfreiwilligen Komik ganz anderer Natur. Denn Künstler und Institution wurde das Auto von der Polizei nur unter der Bedingung zur Verfügung gestellt, dass es heil bleibt, und so ruht es nun sicher in bürokratisch-schützenden Metallrahmen. Nichts ist hier von der Wucht einer aggressiven Geste zu spüren, vielmehr vermittelt sich eine fast schon rührende Freundlichkeit seitens der Polizei und ein fürsorglicher Umgang mit deren Hab und Gut seitens des Künstlers. Hier zeigt sich vor allem eines, nämlich dass manche Projekte am stärksten sind, solange sie unrealisiert bleiben.
Die eindringlichsten Positionen verkörpern sich, auch hier, in den wütenden Werken Şükran Morals, die als nackte Gekreuzigte auftritt und in Speculum (1997/2009) einen Monitor zwischen die gespreizten Beine einer Puppe stellt, die auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl liegt – ursprünglich eine Performance der Künstlerin, neben weiteren Aktionen auf dem Monitor zu sehen. Und in der Demokratiekabine Bedri Baykams aus dem Jahr 1987, die einen Quadratmeter Raum zur freien, gänzlich unzensierten Meinungsäußerung bietet.
Man erfährt viel über die türkische Kunst und die politische und soziale Verfasstheit des Landes überhaupt. Insofern hat das Projekt seine didaktische Aufgabe wahrlich erfüllt. Was man aber in beiden Ausstellungsteilen vermisst, sind Stimme und Formensprache der jüngsten Generation. Gözde İlkin (Jg. 1981) ist die Juniorin am Pariser Platz, Halil Altındere (Jg. 1971) der Junior unter den kritischen Positionen. Dabei verfügt gerade Istanbul über eine rege Szene zeitgenössischer Kunst und engagierter Off-Spaces, wovon man sich noch jüngst anlässlich einer Ausstellung im Berliner Kulturamt Kreuzberg/Bethanien überzeugen konnte. Durch den Ausschluss dieser Szene wirken beide Ausstellungsteile unnötigerweise an manchen Stellen staubig und überkommen. Und es wäre schade und falsch, würde man diesen Eindruck pauschal auf die türkische Kunst übertragen.
Der Zauberwürfel als Einstiegshilfe von Astrid ManiaAn drei Orten in Berlin gastiert die Ausstellung „Istanbul Next Wave“. Der Martin-Gropius-Bau zeigt die türkische Moderne.
Nicht ohne meine Lichterkette von Astrid ManiaDie Türkei schreibt sich auf die Landkarte des Kunstbetriebs ein. Eine Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg stellt nun Istanbuler Projekträume vor. Eine gelungene Innenansicht.
Duo show at Rodeo
“El Ele”, Anna Boghigguian & Cevdet Erek, 16.12.09 – 23.1.10
Rodeo Gallery, Istanbul

The 11th Istanbul Biennial
What keeps mankind alive? This question, posed in 1928 by Brecht and Kurt Weill in their song from The Threepenny Opera, was the catalyst for the 11th Istanbul Biennial. In their introduction to the catalogue, Zagreb-based curatorial collective What, How and for Whom (WHW) outline their intention for the Biennial to re-function it as a facilitator to renew critical thinking, and to discuss, analyse and scrutinise the problematic issues of the capitalist order so as to trigger real social change in light of Brechtian principles. With its directly anti-capitalist and anti-globallsation statement speaking to memory and intellect through serious and even tragic issues from the present and the recent past, this was undoubtly the most radical among all Istanbul Biennials.
Istanbul Biennial has been consistently engaged with the local in its 22-year history. Unexpectedly, this exhibition was not about the host city. Rather, it chose to extend its sight from the local to the surrounding territories, to that ‘hot’ portion of the globe that is being more and more traced and acknowledged, but often overlooked by both Western and Eastern mainstream in terms of artistic, cultural and social formations. The curatorial agenda enquired the dense ideological, social and cultural strata of the Middle East, ex-Soviet Union, the Balkans and Turkey as a way to scrutinise the widespread topics of the ‘new world order’, its current failures and deteriorating effects on human life. Unsurprisingly, 45% of the 70 participating artists (half men and half women, and most of them under 40 years old) came from these Eastern countries and most were unknown to the Western art world. Only 22 out of 70 had galleries.
Marxism, along with the Brechtian excerpts, sprinkled throughout the exhibition spaces stood as a ‘rhetorical armour’ (a pertinent definition previously given by Daniel Miller on Frieze July 09, in response to the curating agenda) which could have easily resulted in incompetence making either the thick statement or the actual exhibition seem ancillary. WHW resolved the riddle by including enough politically oriented works with overtly shared Marxist and collectivist principles. Indeed, there was something slyly humorous about this exhibition. Upon wandering around, one was guided by signs with Cyrillic-derived fonts directing to the left.
The Biennial as a whole felt quite easy to pin down. Arranged as a conventional white-cube exhibition, the main space at Antrepo No.3 was light and well-designed. It incorporated well-combined pieces with some stronger ones carrying the whole. Most art works involved strategies of repetition, distribution and reproduction as in reference to the current trend of copying, gathering and accumulation in contemporary art. Tashkent-based Soviet conceptualist artist Vyacheslav Akhunov’s work exemplified this mode of production. Fly-Beat Revolution (1977), was an installation work of collage-drawings which took a collection of designs for fly-swatters as its space. Drawings featuring portraits of Communist hero-figures, state signs and symbols were each placed on the large end of a fly-swatter. Another work provided by the artist was titled 1 m2, in which small-scale re-productions, drawings and plans, extracted from the artist’s sketchbooks between 1976-1991, were filled into matchboxes brought together in an installation of one square meter. The work at once combined a visual archive of fragments of Soviet propaganda ambigously pushed to its limits and a comprehensive retrospective of the artist’s work.
Tracing the everyday reality from Beirut was Mounira Al Solh’s two-channel video installation The Sea is a Stereo (2007-09). The work delved into the daily habit of swimming, obsessively developed by a group of Beiruti men, who would accomplish their activity everyday no matter the daily condition: rain, wind or war. The story gave an uncanny twist when the artist gave her voice to the men. As the story went on, the ‘apparent’ normality of the event would gradually fade away making the real motivation behind this obsessive ritual perceivable: resisting to the difficulty of pursuing an ‘ordinary life’ in the country.
Focusing on the everyday rituals was also the work of Istanbul-born, Istanbul and Vienna based artist Nilbar Gures. Gures was present at the Biennial with Unknown Sports (2008-09), a series of collages, drawings and photographs thematising female identity and gender discourse in contemporary Turkish society. The photographs were staged performances showing a group of women in a gym, while recreating the ideas from the artist’s drawings: waxing, styling, dressing up, vacuum cleaning etc. The series explored rituals of an exclusively female world yet the staged character of the work presented the problem of accepted gender roles.
Three other pieces worth mentioning are Lisi Raskin’s Control Room (2008), a room-size installation of paper and styrofoam sculptures resembling an empty science-fiction set of a workstation; Deimantas Narkevicius’ For The Role of a Lifetime (2003), a documentary yet poetical film-work composed of various overlapping spatio-temporal layers, with an interview with film director Peter Watkins on the role of the artist, process of filmmaking and the importance of critical thinking extending throughout the film as the main narrative thread; and Trevor Paglen’s Celestial Objects (Istanbul) (2009), a series of photographs mapping military intelligence sattelites in the night skies over Istanbul.
One realises how complex the task posed by WHW was when it came to resist the system in which the Biennial also found itself, a task likely to exceed orthodox exhibition formats. To this effect, the curators wanted to take a critical and self-reflexive look at the Biennial itself as well as the global biennial circuit, uttering within the exhibition some internal curatorial decisions and production details to the budget distribution, status of works on loan and distribution of artists for their countries of origin, age and gender. Despite all the positive intentions, the sense of transparency it strived for felt just too contrived.
After all, amid endless debate about art’s increasing lack of critical relevance and abundance of individual stories and subjective mythologies in recent contemporary art production, this exhibition proved something of an ease. Unfolding in interlaced themes and interests, single art works were combined into a meaningful whole which simultaneously questioned the role of art and awakened a worldly awareness without falling into nostalgia nor a spectacularised effect. Still, one cannot help but leave with a missing feeling – a feeling which derives from the constant seeking out the inherent appeal of art’s ability to present something else to the imagination; a sense of its famous ‘enigmaticalness’1.
1 See Theodore Adorno, Aesthetic Theory, London: Continuum 1997.
a brief english re-writing of the same subject below- what changes i went thru in arts etc.
this was written as an intro for my phd proposal, currently titled “rituals of disintegration: cultural bonding in wedding ceremonies of turkish immigrants in berlin”. i needed to give a brief biography of my ‘problems’ and reasons which …






























